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Wirkungen auf den Organismus
Beim Schwingen auf diesen Minitrampolinen erfährt der Körper
auf dem höchsten Punkt relative Schwerelosigkeit und im
tiefsten Punkt eine Gewichtszunahme um das 1 ½ bis 2-fache.
Alle Zellen des Körpers,
nicht nur die Muskelzellen, reagieren auf diesen
rhythmischen Wechsel mit Entspannung und Anspannung.
Muskeln
Alle
Muskeln werden gleichzeitig trainiert ohne dass sie bewusst
bewegt werden müssen. Selbst Muskeln, die normalerweise
nicht erreichbar sind, wie die Darmmuskulatur, profitieren
davon. Verkrampfte Muskulatur wird gelockert und der
Stoffwechsel in den Muskelzellen wird angeregt.
Fettabbau
Durch den gesteigerten Stoffwechsel vergrößern und vermehren
sich die Kraftwerkszentren der Zellen, die Mitochondrien.
Dadurch wird einerseits die Produktion der lebensnotwendigen
Stoffe wie Hormone, Abwehrstoffe u. a. gesteigert und
andererseits die Nahrung schneller verarbeitet.
Bänder
Die Bänder werden gedehnt und gekräftigt und die Lage der
Organe wird auf natürliche Weise fixiert.
Lymphe
Wenn sich beim Abbremsen des Körpers jeder Muskel
anspannt, wird überschüssige Lymphflüssigkeit aus den Zellen
in das Lymphsystem gepresst. In der Gegenbewegung nimmt das
Körpergewicht ab, die Zellen dehnen sich aus und pressen
überschüssige Gewebeflüssigkeit in die Lymphgefäße. Dadurch
wird der Lymphfluss in Schwung gebracht, und „Morgenmuffel“
werden in kürzester Zeit hellwach.
Immunsystem
Durch die Steigerung des Lymphflusses und das moderate
Bewegungstraining wird auch das Immunsystem gestärkt, da
viele Stoffe, die für die Abwehrmechanismen verantwortlich
sind, durch die Lymphflüssigkeit zu den betroffenen Stellen
transportiert werden.
Bandscheiben
Der gallertartige Kern der Bandscheiben wird
nicht von Blutgefäßen versorgt und ist auf die Zufuhr von
Nährstoffen aus dem Gewebe angewiesen. Durch die Be- und
Entlastung beim Schwingen auf dem Trampolin wird der
Stoffwechsel und die Versorgung der Bandscheiben mit
Nährstoffen gesteigert.
Gelenke
Durch die Bewegungen werden die Knorpelschichten angeregt,
Schmierflüssigkeit zu produzieren. Die Belastung für die
Gelenke bleibt aber durch die weiche Federung minimal.
Herz-Kreislaufsystem
Das Herz-Kreislauf-System wird ohne Überlastung
trainiert. Je weicher das Trampolin schwingt, desto
schonender ist das Training.
Verdauungstrakt
Der gesamte Verdauungstrakt wird in Schwingung
versetzt und die ringförmigen Muskeln im Darm werden
gestärkt. So wird der Verdauungsbrei schneller
transportiert.
Bronchien
Die Arbeit der Flimmerhärchen wird durch das
Schwingen unterstützt und Schleim kann leichter abgehustet
werden.
Bindegewebe
Das Bindegewebe wird gefestigt indem der
Stoffwechsel aller Gewebezellen verbessert wird.
Knochen
Das Knochensystem wird gestärkt und die der
Knochenabbau (Osteoporose) wird aufgehalten. Bei
Astronauten, die sich in der Schwerelosigkeit aufhalten, hat
man festgestellt, das bereits nach kurzer Zeit eine
Demineralisierung der Knochen stattfindet. Im Schwerefeld
der Erde normalisiert sich dieser Zustand wieder schnell.
Wenn die Schwerkraft diese Wirkung hat, ist es plausibel,
dass das Trampolin-Schwingen sich vorteilhaft auf die
Mineralisation der Knochen auswirkt, da die halbe Zeit eine
erhöhte Schwerkraft wirkt (bis zu 2 G).
Aktivierung beider Gehirnhälften
Beim Schwingen werden beide Gehirnhälften gefordert. Die
linke Gehirnhälfte verarbeitet die aufeinander folgenden
Empfindungen des Leichter- und Schwerer-Werdens. Die rechte
Gehirnhälfte ist mit den gleichzeitigen ausgleichenden
Bewegungen beim Halten des Gleichgewichts beschäftigt.
Eine ausgeglichene Aktivität ist wichtig für gutes Lernen und
seelisches Gleichgewicht.
Lebensfreude
Das Schwingen auf den Trampolinen macht Freude! Sie können
auch zu Ihrer Lieblingsmusik schwingen und Tanzbewegungen
ausführen.
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