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Aufmerkstein-Anhänger mit Gravur "Jetzt" - Querbohrung
 
Art-Nr. JT-MA1
Lieferzeit: 3-4 Tage* Lieferzeit: 3-4 Tage*
 

schneeweißer Marmor aus Thassos, Griechenland mit funkelnden Calcit-Kristallen, mit 2,5 mm Querbohrung
30 mm Durchmesser, goldfarbene, metallisch glänzende Gravur
incl. Beschreibung

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Jetzt
TUN im NUN

Niemals hat je ein Mensch auch nur für eine Sekunde in Vergangenheit oder Zukunft gelebt. Wir leben immer im Jetzt. Alles, was geschieht, passiert offensichtlich immer in der Gegenwart.

Philosophen und Weisheitslehrer machen seit Jahrtausenden die Aussage, dieses Jetzt sei immer dasselbe und unvergänglich und die Zeit sei eine Illusion. Auch die moderne Physik stellt solche Überlegungen an. Unsere Erfahrung sagt jedoch etwas anderes. Denn anscheinend ist der gegenwärtige Augenblick nie derselbe, sondern ständigen Veränderungen unterworfen. Dieser Widerspruch lässt sich aber auflösen, sobald wir die Erfahrung des Jetzt aufteilen in Erfahrungen von Form und Inhalt. Wenn wir auf einem Bildschirm einen Film ansehen, nehmen wir die Bilder wahr, sind uns aber auch bewusst, dass die sich ständig wandelnden Bilder auf einem unveränderlichen Bildschirm ablaufen. Genauso können wir die Wahrnehmung des Jetzt betrachten. Die Gegenwart, die Zeit, in der alle Wahrnehmung stattfindet ist immer dieselbe; was sich verändert, ist nur der Inhalt. Was da vor uns abläuft, ist nicht Zeit, sondern es sind die Bilder, die den gegenwärtigen Zustand der Schöpfung widerspiegeln.

Was ist dann aber das, was wir als Zeit bezeichnen; was messen wir, wenn wir Zeit messen?
Zeitmessung findet immer mit Hilfe von gleichmäßig ablaufenden Prozessen statt. Das kann eine Umdrehung der Erde, die Schwingung eines Pendels oder die Schwingung eines Quarzes oder eines Cäsium-Atoms in einer modernen Uhr sein. Wir definieren eine Zeiteinheit als eine bestimmte Anzahl von Schwingungen eines Prozesses und können dann einen zeitlichen Abstand als Anzahl der Schwingungen messen. Aber was hat da Abstand, wenn wir annehmen, dass Zeit eine Illusion ist?

Die Erkenntnisse der Quantenphysik bringen uns da weiter. Die Quantenphysik ist bereits über 100 Jahre alt und entstand, weil sich Phänomene der Teilchenphysik mit der klassischen Physik nicht mehr erklären ließen. Als die ersten Bausteine der Materie - Elektronen, Neutronen und Protonen - entdeckt wurden, nahm man an, sie würden sich ähnlich wie Himmelskörper verhalten und ebenso berechenbar sein. Es zeigte sich jedoch bald, dass es unmöglich war zu berechnen, zu welcher Zeit sich ein Elektron an einem bestimmten Ort befand. Es war nur möglich, die Wahrscheinlichkeit dafür anzugeben.
Unter bestimmten Bedingungen kann ein Elektron Energie abgeben, z.B. in Form von Licht. Dabei wechselt das Elektron von einer energiereichen Bahn um den Atomkern auf eine energieärmere. Das tut es jedoch, ohne den Weg durch den Raum zwischen den Bahnen zu benutzen. Es kreist auf der einen Bahn, und im nächsten Moment befindet es sich auf der anderen Bahn und es ist unmöglich zu messen, auf welchem Weg es dahin gekommen ist. Mit anderen Worten: Das Elektron hat keine Geschichte, keine Individualität – es hört offensichtlich an einer Stelle auf zu existieren und entsteht an anderer Stelle neu. Es sind auch andere Teilchen experimentell nachgewiesen, die dieses Verhalten zeigen. So sind z.B. die virtuellen Teilchen absolut notwendig, um die Welt innerhalb der gültigen Naturgesetze zu erklären. Sie tauchen aus dem Nichts auf, selbst da, wo keine Energie zur Verfügung steht, existieren einen winzigen Augenblick und verschwinden wieder.

Wenn man dieses Verhalten von Materie im Kleinen auf den Makrokosmos überträgt, kommt man zu der Vorstellung, dass die ganze Schöpfung in winzigen Abschnitten ständig vergeht und neu geschaffen wird. Jede neue Schöpfung ist, wie die Bilder auf einer Filmrolle, etwas unterschiedlich zur vorhergehenden und erzeugt so die Illusion eines kontinuierlichen Ablaufs.

Wenn wir Zeit messen, messen wir also in Wirklichkeit den Abstand von zwei Schöpfungszuständen zueinander, so wie wir den Abstand von zwei Bildern auf einer Filmrolle messen können, und das tun wir in der einzig existierenden Zeit, in der Gegenwart.

Oft sind wir mit unserer Aufmerksamkeit nicht in der Gegenwart, sondern mit unseren Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft und halten das Geflecht von Gedanken und Gefühlen in uns für die Wirklichkeit. Wenn uns z.B. jemand mit Worten verletzt hat, verbringen wir einige Stunden danach vielleicht unsere Freizeit auf angenehme Weise, alles ist jetzt harmonisch und wir sollten uns wohl fühlen. Aber wir müssen immer wieder an den verletzenden Vorfall denken und fühlen uns deshalb nicht so gut, wie wir eigentlich annehmen könnten. Wir halten unsere Gedanken und Gefühle für die Wirklichkeit.

Nehmen wir aber die Position eines Beobachters ein und registrieren, was JETZT ist, dann werden wir feststellen, dass wir jetzt Gedanken und Gefühle haben und zwar in demselben Sinn, wie wir Hemden und Hosen im Kleiderschrank haben. Zugegeben, die Gedanken und Gefühle sind aufdringlicher als unsere Kleidung und lassen sich nicht so leicht zurückhängen. Das liegt aber nur an lebenslanger Gewohnheit und mangelnder Übung. Sind wir im Jetzt und uns bewusst, dass wir Gedanken haben, können wir sie zurückweisen oder auch zulassen, in dem Bewusstsein, dass es nur Gedanken sind. Auch unsere Gefühle können wir beobachten und selbst wenn es unangenehme Gefühle sind, fühlen wir uns auf seltsame Weise besser, wenn wir uns bewusst sind, dass wir nur Gefühle haben, wir aber nicht diese Gefühle sind. Unsere Wirklichkeit besteht jetzt darin, dass wir in der Gegenwart sind und diese Gefühle beobachten.

Indem wir nicht mehr Mitspieler, sondern Beobachter des Spiels sind, gewinnen wir die Energie zurück, die sonst durch negative Gedanken und Gefühle gebunden ist. Es gibt verschiedene Methoden, um schlechte Gefühle in gute Gefühle zu verwandeln. Oft genügt auch schon das reine Zulassen und Beobachten, um eine Veränderung zu bewirken.

Im Jetzt zu sein und zu beobachten, was jetzt ist, bietet uns die Chance, zu erkennen, wer wir sind. Unsere Existenz besteht aus Sinneswahrnehmungen und Gedanken und aus daraus resultierenden Empfindungen und Gefühlen. Das Zusammenspiel dieser Komponenten erleben wir als Ich. Wir glauben, dass wir das sind. Aber allein durch die Tatsache, dass wir all das beobachten können, wird deutlich, dass wir nur der Beobachter sein können und nicht das, was wir beobachten. Wenn wir die Kleider im Schrank sehen, können wir sicher sein, dass wir nicht die Kleider sind.

Durch ständiges Erinnern und Verweilen im Jetzt verwandelt sich das bloße Wissen um unsere wahre Natur in eine lebendige Erfahrung.
Dieser Anhänger ist als Erinnerungshilfe gedacht, immer wieder ins Jetzt zu wechseln, vom Tun-Modus in den Sein-Modus. Dann befinden wir uns im „Auge des Zyklons“, an einem Ort der Ruhe und Sicherheit und können der wirbelnden Welt um uns herum gelassen zusehen und daran teilnehmen, ohne mitgerissen zu werden.
 




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Stiftöse und Schlaufe der Edelstein-Anhänger sind aus Sterling Silber (925er Silber) oder vergoldetem Sterling Silber gefertigt.  Die Vergoldung besteht aus einer dauerhaften Hartvergoldung. Die Stiftöse ist sorgfältig mit Zweikomponentenkleber eingeklebt, so dass ein sicherer Halt gewährleistet ist. Die Querbohrung bei gebohrten Steinen hat meistens einen Durchmesser von 2,5 mm.

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